Geschöpfe
Am Anfang steht die genaue Beobachtung der Gestaltung und Formung in der leblosen und belebten Natur und insbesondere deren Übergänge: Wellen, Strudel, Dünen, Erosionsformen zum einen, Muscheln, Quallen, Fische zum anderen, aber auch Pilze, Samenkapseln, Knospen, Knochen, Insektenpanzer und vieles mehr.
Daraus werden die Grundgesetze der Formbildung für all ihre Aspekte, wie Flächen, Strukturen, Räume usw. herausgezogen.
Dieses Regelwerk wird neu variiert, gefügt und mit neuen Inhalten gefüllt und schließlich mit totem und formlosem Stoff zu Bildern eines Lebens gestaltet, wie es hätte sein können.
Entstanden sind fremde und dennoch zugleich vertraute Geschöpfe aus einem Niemandsland zwischen unbelebter Natur, Pflanzenreich und Tierreich. Aus den unbekannten, elternlosen Wesen spricht das allem gemeine Drängen, Wachsen, Streben − eben die Kraft des Lebens.
Die ersten Geschöpfe wurden aus Beton geschaffen, dann entstand eine Serie aus Polypropylen schließlich einige aus Holz. Auch wenn das Grundthema gleich ist, so weist doch jede Serie ihre besonderen Eigenarten auf.